Die Welt stand still, als am 13. November die Terroranschläge in Paris verübt wurden. Das Geschehene ist in aller Munde, wie auch das Mitgefühl für Frankreich. Doch der Schmerz und die Trauer der Angehörigen sind nicht die einzigen Themen, welche umschrieben werden. Eine Verschwörungstheorie nach der anderen berieseln die Medien, in vielen wird ein gemeinsamer Sündenbock genannt: Games.

 

 

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Vergangenes Wochenende hat die Vereinigung GameRights zur jährlichen Mitgliederversammlung geladen. Auch dieses Jahr trafen sich zahlreiche Vereinsmitglieder und Gönner, um das vergangene Geschäftsjahr Revue passieren zu lassen, die Weichen für die Zukunft zu stellen und sich anschliessend in geselliger Runde über ihr liebstes Hobby auszutauschen.

2015 neigt sich langsam dem Ende zu. Noch bevor wir an der Generalversammlung in einer Woche das Vereinsjahr Revue passieren lassen, möchte ich in diesem Artikel beschreiben, wie ich in den letzten Monaten die Chance hatte, gleich an zwei wichtigen Events teilzunehmen: Einerseits die GamesCom 2015, welche von Besucherzahlen und epischen Gamenews nur so strotzte und der dazugehörige Congress, an dem ich teilnehmen konnte, andererseits die Switzerlan 2015, an welcher ich dreimal einen einstündigen Vortrag halten durfte. Beides waren wichtige und spannende Chancen, um nicht nur die Message von GameRights an die Leute zu bringen, sondern auch ein bisschen «Networking» zu betreiben und wichtige Personen und Stellen im In- und Ausland kennenzulernen. Im Folgenden erläutere ich diese beiden Einsätze kurz und knackig; was sie umfassten und warum sie für GameRights wichtige Aktivitäten und Auftritte darstellten.

Am 18. Oktober 2015 finden wieder eidgenössische Wahlen statt. Am Strassenrand reihen sich unlängst Plakate mit mehr oder weniger gelungenen Portraits und Parolen aneinander. Doch welche PolitikerInnen haben sich in Vergangenheit gegen Games ausgesprochen? Welche fordern Game-Verbote? Welche setzen sich sogar für einen fairen Umgang mit Games ein?
Damit niemand versehentlich einen Spielverderber oder eine Spielverderberin ins Parlament befördert, hat GameRights jetzt die Wahlhilfeplattform «GameVote» lanciert.

Die überaus gut besuchte Fantasy Basel feierte dieses Jahr Premiere auf dem Basler Messeareal. Während drei Tagen wurde auf total drei Etagen von Gaming bis hin zu Cosplay alles zelebriert, was das Nerdherz höher schlagen lässt.

Erfreulicherweise wurde GameRights kurzfristig eingeladen, im Untergeschoss der Halle 4 einen eigenen Stand zu eröffnen. Dankend nahmen wir diese Chance, unsere Vereinigung sowie unsere Anliegen zu präsentieren, an.

GameRights fordert bereits seit einiger Zeit die gesetzliche Verankerung des PEGI-Systems als landesweiten Standard der Altersklassifikation im Videospielhandel, und dass sich Händler beim Verkauf an die farbigen Sticker auf den Hüllen zu halten haben. Eine offene und nicht leicht zu beantwortende Frage war aber lange, wie das mit digitalen Distributionskanälen wie Steam, Origin, dem Apple App Store und dem Google Play Store aussehen soll. Gestern meldete die SIEA, dass sie zusammen mit Google das System PEGI als Standard für die Altersklassifikation von Game-Apps für das Betriebssystem «Android» eingeführt haben. Ebenfalls wurde der Firefox Marketplace bedacht.

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