Am 18. Oktober 2015 finden wieder eidgenössische Wahlen statt. Am Strassenrand reihen sich unlängst Plakate mit mehr oder weniger gelungenen Portraits und Parolen aneinander. Doch welche PolitikerInnen haben sich in Vergangenheit gegen Games ausgesprochen? Welche fordern Game-Verbote? Welche setzen sich sogar für einen fairen Umgang mit Games ein?
Damit niemand versehentlich einen Spielverderber oder eine Spielverderberin ins Parlament befördert, hat GameRights jetzt die Wahlhilfeplattform «GameVote» lanciert.

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Die überaus gut besuchte Fantasy Basel feierte dieses Jahr Premiere auf dem Basler Messeareal. Während drei Tagen wurde auf total drei Etagen von Gaming bis hin zu Cosplay alles zelebriert, was das Nerdherz höher schlagen lässt.

Erfreulicherweise wurde GameRights kurzfristig eingeladen, im Untergeschoss der Halle 4 einen eigenen Stand zu eröffnen. Dankend nahmen wir diese Chance, unsere Vereinigung sowie unsere Anliegen zu präsentieren, an.

GameRights fordert bereits seit einiger Zeit die gesetzliche Verankerung des PEGI-Systems als landesweiten Standard der Altersklassifikation im Videospielhandel, und dass sich Händler beim Verkauf an die farbigen Sticker auf den Hüllen zu halten haben. Eine offene und nicht leicht zu beantwortende Frage war aber lange, wie das mit digitalen Distributionskanälen wie Steam, Origin, dem Apple App Store und dem Google Play Store aussehen soll. Gestern meldete die SIEA, dass sie zusammen mit Google das System PEGI als Standard für die Altersklassifikation von Game-Apps für das Betriebssystem «Android» eingeführt haben. Ebenfalls wurde der Firefox Marketplace bedacht.

Es ist in aller Munde: Nationalrätin Jaqueline Fehr hat am vergangenem 12. März ein Postulat eingereicht, welches den Bundesrat auffordert einen Bericht zur Lage der Computer- und Videospielindustrie in der Schweiz zu verfassen. Unter den Mitunterzeichnern finden sich nicht nur SP-Parteikollegen von Fehr sondern auch prominente Namen von den Grünen, GLP, FDP, CVP und SVP. Jetzt stellt sich nur die Frage: Ist dies ein nachhaltiger Wechsel in der Haltung von Bundesbern oder nur Profilierung in einem Wahlkampfjahr?

Videospielen wird vieles nachgesagt. Sie sollen aggressiv machen, zur sozialen Vereinsamung führen oder schulische Leistungen verschlechtern. Eine neue Studie der Universität Witten/Herdecke aus Deutschland will nun gezeigt haben, dass sich Gamer bei der Entscheidungsfindung eher von Computerprogrammen beeinflussen lassen.

Unsere GameAgents waren auch im dritten Quartal 2014 wieder an einigen Anlässen dabei, wo sie ihr Wissen und ihre Erfahrungen einbringen und somit den Dialog rund ums Thema Games und den Umgang damit anregen konnten. Dies ist ihnen offenbar gut gelungen, aber lest selbst...

 

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