Bundesinnenminister Thomas de Maizière hat mit seinem Kommentar letzten Samstag die Diskussion rund um Gewalt in Computer- und Videospielen in eine neue Runde gebracht. Oder zumindest schien dem so auf den ersten Blick, denn die Reaktionen lassen durchaus auch andere Schlüsse ziehen.

Weiter lesen

Am Samstag trat der deutsche Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) vor die Medien, um zum Amoklauf in München Stellung zu nehmen. Er teilte sein Beileid mit den Familien und der Bevölkerung, informierte über den Tathergang, verneinte Verbindungen zur Terrororganisation «Islamischer Staat» und mahnte zur Vorsicht – es sei nicht der Tag für Konsequenzen, denn die Ermittlungsergebnisse lägen noch nicht vor. Und dann kommt er selber zum Schnellschuss: Es sei nicht zu bezweifeln, dass die «Gewaltverherrlichung in Spielen im Internet» eine schädliche Wirkung auf den Amokläufer gehabt hätten.

Hernani Marques

«Dann gibt’s in Zukunft halt keine Gameserver mehr in der Schweiz», äussert sich Hernani Marques kritisch zu den Auswirkungen der Revision des Bundesgesetzes betreffend die Überwachung des Post- und Fernmeldeverkehrs (BÜPF). Als Mitkoordinator des Referendums gegen das neue BÜPF sowie langjähriges Mitglied des Chaos Computer Clubs (CCC) hat er sich im Verlauf der letzten Monate und Jahre ausgiebig mit dem Gesetz befasst. Im Interview mit GameRights warnt er Gamerinnen und Gamer vor diesem Gesetz, denn betroffen sind auch Computer- und Videospiele.

Am 08. Mai 2016 durfte GameRights ein weiteres Mal der Einladung von infoklick.ch folgen, und an der Luzerner Gewerbeausstellung LUGA dabei sein. Die LUGA 2016 zählte rund 450 Aussteller und 118'000 Besucherinnen und Besucher.

 

Zum zweiten Mal fand anfangs Mai 2016 die Fantasy Basel statt und zog an drei Tagen rund 30'000 Fans, Cosplayer und Gamer in die heiligen Messehallen. Auch GameRights durfte dieses Jahr wieder als Aussteller anwesend sein.

„Killerspielverbot“ – Bundesregierung plant Verschärfung. So wurde ein Beitrag betitelt, welcher am 12. Oktober auf der Homepage des Verbandes für Deutschlands Video- und Computerspieler erschienen ist. Ein Titel, in den man einiges hineininterpretieren könnte. Wir können jedoch aufatmen: Tatsächlich handelt es sich dabei um die Neukonzeption des Jugendmedienschutzstaatsvertrages,  nach der in Zukunft weitere Verschärfungen geplant sind.

 

Unsere Bannerpartner: