Am 20. Mai diesen Jahres wurde die neuste Iteration der «Wolfenstein»-Franchise, «The New Order», von Bethesda/ZeniMax veröffentlicht. Wie zu erwarten war, erfuhr die deutsche Version aufgrund gesetzlich bedenklicher Inhalte, welche in Vergangenheit als Verstösse gegen §86 des deutschen Strafgesetzbuches ausgelegt worden waren, einige Einschnitte. Davon sind üblicherweise auch Schweizer Gamer betroffen, wenn sie die eingedeutschte Variante spielen wollen - generell wird nur eine deutsche Version hergestellt, welche im gesamten deutschsprachigen europäischen Raum verkauft wird. Traditionell können Schweizer Gamer, falls sie die sprachliche und inhaltliche Authentizität eines Spiels geniessen wollen, US- oder UK-Versionen eines Spiels auch bei lokalen Händlern und bislang praktisch immer auch auf Valve's Online-Distributionskanal «Steam» kaufen, denn für uns gelten die deutschen rechtlichen Bedingungen ja nicht. Beim mit viel Vorfreude erwarteten «Wolfenstein: The New Order» jedoch wurde dies geändert: Auch in der Schweiz kann man nur die deutsche geschnittene Variante über Steam erstehen, einige Gamer berichteten sogar davon, dass ihre physisch beim Händler gekaufte US-PC-Version nicht aktiviert und somit nicht gespielt werden konnte. Für die meisten Spieler hat sich dies mittlerweile scheinbar geändert.

Wir sprachen mit Hersteller Bethesda, um herauszufinden, warum das so ist, wie die Spieleschmiede zu dieser Situation steht und was sie für ein korrektes Angebot der US-Variante im Schweizer Steam-Store zu tun gedenkt.

Weiter lesen

Am 30. April 2014 wurde GameRights von Infoklick.ch im Rahmen des Projekts «Jugend – Die beste Generation» an die Zentralschweizer Erlebnismesse LUGA 2014 in Luzern eingeladen, um den Besuchern der Messe, Eltern und Kinder zu gleich, unsere Anliegen näher zu bringen: Jugendschutz und Medienkompetenz statt Verbote. Hierfür fuhren zwei GameAgents mit ihrer Ausrüstung zur Messe Luzern und nahmen sich der Aufgabe an und haben unermüdlich von Türöffnung bis Feierabend sich um Neugierige und Interessierte gekümmert. Aber auch Kinder waren am Stand, der erstmals mit unseren GameRights und GameAgents Banner geschmückt wurden, willkommen und erfreuten sich an Super Mario und Sonic auf der Wii U.

 

Im Zuge der Diskussion rund um ein Verbot von Videospielen in der Schweiz hören gerade wir immer wieder die Aussage, dass man sich Spiele halt im unzensierten Ausland bestellen und von dort aus importieren werde, falls denn ein gesetzliches Verbot entstehen würde. Dies ist aufgrund verschiedener Punkte keine valable Lösung – es bestärkt die Verbotsbefürworter sogar noch in ihrem Unternehmen und wirkt sich negativ auf verschiedene Lebensbereiche aus. Im folgenden Positionspapier erklären wir, weshalb das so ist, und zeigen auf, warum die Schweizer Gamer ihrem Hobby nur schaden, wenn sie eine solche Position einnehmen.

 

Länger war es nun still um mögliche Game-Verbote in der Schweiz. Den vor einiger Zeit eingereichten Motionen Hochreutener und Allemann scheint kaum Priorität zugewiesen zu werden. Die Politik befasst sich mit anderen Themen. Doch aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Im Gegenteil: Die Gruppe der Spielegegner erhielt jüngst Zuwachs.

Vergangenen Monat hat der SVP Nationalrat Jean-Pierre Grin eine kurze Interpellation mit dem Titel „Jugendgewalt: Was tun?“  eingereicht. Mit Hilfe dieses Instruments möchte der siebenundsechzigjährige Waadtländer im speziellen zwei Fragen durch den Bundesrat beantworten lassen.

Am 14. Januar 2014 wurde GameRights von der Jugendpolizei (JUPO) Solothurn eingeladen, die Welt der Videospiele näher zu bringen und die Gefahren mit dem Umgang des Mediums zu erläutern. Dieser Event begann um 09:00 Uhr in den Räumlichkeiten der Kantonspolizei (KAPO) Solothurn, insgesamt waren 10 Mitarbeiter der Jugendpolizei Solothurn und Olten anwesend. Da viele Jugendliche sich in ihrer Freizeit mit Videospielen beschäftigen, wollte sich die Jugendpolizei zu diesem Thema weiterbilden. So wollte man wissen, welche Spiele es gibt und welche Spiele zur Zeit bei Jugendlichen am beliebtesten sind. Drei GameAgents waren vor Ort, um diese Aufgabe zu meistern.

Unsere Bannerpartner: